Beispielprojekte (Auswahl)

In der vorausgehenden Förderperiode von 2007-2013 wurden schon viele Projekte in unserer Region erfolgreich umgesetzt. Eine Darstellung einiger dieser Projekte ist hier für Sie zusammengestellt:

Windmühle Harpstedt

Mit dem Bau der Windmühle in Harpstedt wurde im Jahr 1870/1871 begonnen. Seit dem Jahr 1873 ist sie im Betrieb. Es handelt sich um eine Kappenwindmühle holländischer Bauart mit Galerie und Windrose (Galerieholländer). Sie steht unter Denkmalschutz und wird noch heute im Zuge einer Lohn-, Handels- und Unternehmensmüllerei betrieben. In den Jahren 2009 – 2011 wurde sie mit großem Aufwand unter finanzieller Beteiligung mit LEADER-Fördermitteln vollständig erfolgreich restauriert. Ein Mühlenverein setzt sich nach Abschluss der Arbeiten für den weiteren Erhalt der Mühle ein. Sie kann besichtigt werden.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Ilka Schimanski

Sinnes- und Erlebnisgarten Lopshof, Dötlingen

Der Lopshof ist ein 1912 gebautes, denkmalgeschütztes ehemaliges Künstlerwohnhaus des Kunstmalers August Kaufhold und befindet sich im ehemaligen Künstlerort Dötlingen. Von 1957 – 2004 wurde es als Schullandheim genutzt. Seit dem Jahr 2005 befindet sich das Gebäude im Eigentum des Lopshof e. V. und wurde für eine neue Nutzung umgebaut. Hier befindet sich u. a. eine Wohngruppe für pflegebedürftige jüngere Menschen. Um der Öffentlichkeit den historischen vorderen Teil zugänglich zu machen, wurde dort ein Café/Restaurant mit integrativen Arbeitsplätzen eingerichtet, in dem regelmäßig Kunst- und Kulturveranstaltungen stattfinden.

Der zum Lopshof gehörende Sinnes- und Erlebnisgarten ist als öffentlicher Garten mit freiem Zutritt konzipiert. Er ist gedacht für Erholung suchende Touristen aus der nahen und weiteren Umgebung. Er ergänzt das touristische Angebot. Unter anderem führt einer der Hauptwanderwege des Naturparks Wildeshauser Geest, der Huntepadd, am Garten entlang. Dieser Weg erschließt einige Großsteingräber in der näheren Umgebung und führt zur Hunte, um dort an den überregionalen Wanderweg „Meerweg“ anzuschließen. Neben der Öffentlichkeit bietet er auch den im Lopshof lebenden und arbeitenden Menschen mit und ohne Behinderungen, sowie den ständig wechselnden Gästen des „familienentlastenden Dienstes“, die Möglichkeit des Naturerlebnis.

Der Garten weist mehrere Sinnes- und Erlebnisstationen auf. Er lädt ein alle menschlichen Sinne zu erleben und zu erspüren. Vom Laubengang mit Tastpfählen bis zum Teich samt Findling und Liegenetz, vom Bachlauf mit Minzeduft und Quellbereich bis zum Summstein, vom Naschtunnel bis zum Balancierstamm und den Kräutergarten reicht die Palette.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Ilka Schimanski

Christusgarten Harpstedt

Auf Basis einer vorläufigen Idee aus dem Jahr 2003 wurde im Jahr 2008 erstmals über einen möglichen Bibelgarten im örtlichen Kirchenvorstand beraten. Zunächst war vorgesehen, die überalterten Beete vor dem Pfarrhaus neu zu gestalten. Nach weiteren Beratungen erstellte ein Architekt ein Konzept eines Bibelgartens. Dieser Plan umfasst insgesamt acht Stationen. Neben den Beeten vor dem Pfarrhaus wurde auch der Kirchhof der benachbarten Christuskirche unter Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten einbezogen.

Das Projekt wurde im Jahr 2010 realisiert. Die Bauarbeiten erfolgten unter maßgeblicher Beteiligung der örtlichen Bevölkerung. Viele ehrenamtliche Helfer haben mitgewirkt. Die Finanzierung der Maßnahme erfolgte zu gut einem Drittel aus LEADER.

Der Bibelgarten, der sich thematisch insbesondere am Leben von Jesus Christus orientiert, wird aus diesem Grund Christusgarten genannt. Er enthält acht Stationen (Altes und Neues Testament, Heilungen, Wunder, Garten Gethsemane, Tod, Auferstehung, Pfingsten). Die aufgeschlagene Bibel und die Worte „Ich bin“ bilden das Grundmotiv des Christusgartens. Es findet sich eine Auswahl der 120 in der Bibel genannten Pflanzen sowie weiterer Pflanzen wider. Dabei geht es nicht so sehr darum, dass eine Pflanze biblisch „belegt“ ist, sondern der Garten will die Inhalte der Bibel, ihr Geschichten transportieren. Es wurde dabei darauf geachtet, dass immer irgendwo etwas blüht. Man kann somit an Blättern von Heilkräutern reiben, Inschriften ertasten, Symbole auf Findlingen entdecken oder an wunderhaften Duftgeranien schnuppern. An der Station 1 sind Faltblätter mit weiteren Informationen kostenlos zu bekommen.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Ilka Schimanski

Stecho-Scheune, Harpstedt

Das Gebäude (Ziegelfachwerkbau unter Halbwalmdach mit Ziegeldeckung) datiert nach dem Baudenkmalverzeichnis des Landkreises Oldenburg ursprünglich aus dem Jahr 1851. Die Stecho-Scheune gehörte ehemalig zu einem ansehnlichen Gutshof im damaligen Besitz von Amtsvogt Johann Elias Stecho, von dem nur noch dieses prägnante Gebäude existiert. Ausgewiesen ist es daher als Einzeldenkmal von ortsgeschichtlicher Bedeutung und eines der ältesten Gebäude im Flecken Harpstedt.

Die erheblich sanierungsbedürftige Scheune wurde im Jahr 2008 aufwendig insbesondere durch ehrenamtliche Helfer restauriert. Im Zuge dieser Arbeiten konnte ein Balken entdeckt werden, der auf das Jahr 1760 hinweist. Somit ist die Scheune älter als bisher bekannt. Der Großteil der Scheune wird weiter privat genutzt. In einem abgeteilten Raum ist hingegen eine öffentlich zugängliche Tourismusinformation eingerichtet. Hier können interessierte Besucher Informationen zum Flecken Harpstedt erhalten.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Harro Hartmann (HH) und Ilka Schimanski (IS)

Naturerlebnispfad „Schwarzes Moor“, Westerburg

Das Naturdenkmal 734 „Schwarzes Moor“ ist seit dem Jahr 2000 im Eigentum des Landkreises Oldenburg. Daneben konnten unmittelbar angrenzende Flächen von der Hunte-Wasseracht kostenfrei angepachtet werden. In den Jahren 2005 und 2006 erfolgten im Rahmen von gesetzlichen Ausgleichsregelungen umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen. Dadurch konnte ein für diesen Bereich ehemals typischer, naturnaher Biotopkomplex geschaffen werden, der durch einen kleinräumigen Wechsel von sandigen Dünen und feuchten Moorbereichen und Gewässern mit der entsprechenden Vegetation geprägt ist. Die Erwartung, dass die in den Niedermoorböden ruhenden Samen, die sehr lange Zeiträume überdauern können, keimen und die alten, hier moortypischen Pflanzen – und später auch Tiere – sich wieder ansiedeln, hat sich voll erfüllt (z. B. Sonnentau, Sechsmänniger Tännel).

Mit dem eingerichteten barrierefreien Naturerlebnispfad ist es möglich, diese Vielfalt der Landschaft rund um das Schwarze Moor und die Veränderungen der Landschaft zu zeigen sowie auf die Besonderheiten, die sich hier entwickelt haben, einzugehen. Dabei wird das Bewusstsein geweckt, dass es sich um ein naturschutzfachlich besonders wertvollen Bereich handelt, der geschützt werden muss. Der Weg ermöglicht ein Betrachten aller Bereiche, ohne ein Verlassen der Wege zu erfordern. Somit werden Störungen dieses wertvollen Biotops minimal gehalten. Eine Steganlage soll die entsprechenden Pflanzen – und Tierwelt am und im Wasser besser erlebbar machen. Ein ehemaliger Schafstall ist zu einer Schutzhütte umgebaut worden. Daneben gibt es eine Sitzgruppe für eine Rast.

Der Ortsverein Westerburg sorgt im Rahmen einer Patenschaft für den Erhalt des Biotops. Darüber hinaus werden von den Gemeinden Wardenburg und Großenkneten Gästeführungen angeboten.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Ilka Schimanski

Errichtung Dorftreffpunkt, Munderloh
Foto: Karin Pieper

Die Ortschaft Munderloh in der Gemeinde Hatten ist eine Streusiedlung ohne festen Orstmittelpunkt. Sie wird durch weit verteilte landwirtschaftliche Betriebe geprägt. Zum Abhalten von kleineren lokalen Festlichkeiten und Versammlungen wurde ein Dorftreffpunkt geschaffen. Dieser besteht hauptsächlich aus einer geräumigen Schutzhütte sowie Sitzgelegenheiten. Der Treffpunkt wurde unter Zuhilfenahme von Fremdfirmen größtenteils von der örtlichen Bevölkerung mit geringem finanziellen Aufwand im Jahr 2011 erfolgreich errichtet und eingerichtet. Der örtliche Bürgerverein, der auch die Baumaßnahmen koordinierte, sorgt gleichzeitig für den Erhalt und sukzessiven Ausbau. Gleichzeitig dient der Treffpunkt auch als Rastplatz für Radtouristen, da er sich an einer überregionalen Fahrradroute befindet.

Sanierung Reetdach eines Bauernhauses

Das betreffende Bauernhaus wurde im Jahr 1829 errichtet und im Jahr 1989 in das Baudenkmalverzeichnis aufgenommen. Es befindet sich im Verlauf einer Ortsdurchfahrt und ist ortsbildprägend. Das Reetdach ist eine typische landschaftsprägende Form der Bedachung in früheren Jahren. Ihre Anzahl ist angesichts der hohen Sanierungskosten rückläufig. Aus diesem Grund wurde die Erneuerung des Reetdaches, die aufgrund von Regenwassereintritt erforderlich war, mit Finanzmitteln des Landkreises Oldenburg sowie aus LEADER unterstützt, um zumindest zu einem kleinen Teil der hohen Sanierungskosten beizutragen. Die Reeteindeckung wurde erfolgreich komplett erneuert.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Sabine Jüdes

Bestandserfassung und Entwicklungsmaßnahmen Schlatts bei Nuttel

Der Ort Nuttel, Gemeinde Dötlingen ist von einer Vielzahl von Schlatts umgeben. Schlatt ist der niederdeutsche Name für einen Heideweiher, ein abflussloses Gewässer, das von Oberflächenwasser gespeist wird und vom Grundwasser weitgehend unbeeinflusst ist. Das Wasser wird durch eine wasserhaltende Schicht gestaut. Es kann zeitweilig trocken fallen. Schlatts sind kennzeichnend für die armen Geestrücken der Norddeutschen Tiefebene.

Durch eine fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft wurden in der Vergangenheit viele Schlatts unwiederbringlich zerstört. Die noch existierenden acht Schlatts bei Nuttel wurden bereits in historischen Karten über die Bodennutzung um 1709 sowie in der Preußischen Landaufnahme von 1877 erwähnt. Sie sind seit 1982/1983 als Naturdenkmale ausgewiesen und somit rechtlich besonders geschützt.

In einem Konzept wurde zunächst der Zustand der acht Schlatts zu Beginn der Pflegemaßnahmen beschrieben. Anschließend wurden in einem Zeitraum von vier Jahren (2010 – 2013) die vorgesehenen Arbeiten durchgeführt. Das einheitliche Ziel war im Wesentlichen das Wiederherstellen eines höheren Wasserstandes (bessere Vernässung). Erforderlich war im Einzelnen insbesondere das Entfernen von Bewuchs (Gehölz insbesondere Birken und Binsen/Grasflächen), Entschlammen, Schaffen von Pufferzonen zu landwirtschaftlichen Flächen einschließlich neuer Einfriedigungen und verfüllen von Entwässerungsgräben. Anschließend folgte ein Monitoring zur Erfolgskontrolle und um gegebenenfalls die Durchführung ergänzender oder zusätzlicher Maßnahmen zu veranlassen. Daneben wurde die Entwicklung des Artenbestandes dokumentiert.

Ein Flyer wurde entwickelt, um die interessierte Bevölkerung zu informieren. Zusätzlich bietet der Landkreis Oldenburg für Gruppen (u. a. Schulklassen) auf entsprechende Anfrage Führungen an.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Karin Pieper

Projekte „Freiraum für ALLE“ und „Wanderweg für ALLE“, Sannum

Der Gertrudenstift „Haus Sannum“ ist ein Wohnheim für erwachsene Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung. Das Heim liegt in sehr schöner Umgebung am Rand der Ortschaft Huntlosen in der Gemeinde Großenkneten direkt am Naturschutzgebiet Barneführer Holz. Der Hunteradweg führ quasi über das Gelände der Einrichtung. Das dortige Café war daher bereits in der Vergangenheit vielen Spaziergängern und Radtouristen aus der Region bekannt.

Beabsichtigt ist, das Heim in das örtliche Bild und die örtliche/öffentliche Gemeinschaft stärker einzubinden, damit es positiv und als innovativ wahrgenommen wird. Das noch vielfach ungenutzte Potential sollte genutzt werden. Im Herbst des Jahres 2010 wurde von einem beauftragten Institut zusammen mit 20 Heimbewohnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung sowie weiteren interessierten Personen ein dreitägiger Planungsworkshop durchgeführt. Diese Zusammenarbeit war sehr positiv.

Die Ergebnisse wurden in einem Konzept zusammengestellt. Wichtige Elemente sind das Zusammenleben und – arbeiten von Bewohnern und Mitarbeitern sowie das Mitgestalten des Lebensumfeldes. Weiter steht im Fokus die Barrierefreiheit der Freiräume. Daneben soll eine weitere Öffnung für Besucher und Gäste/Touristen ermöglich werden. Einen hohen Stellenwert wird der Natur und dem Naturerlebnis zugewiesen.

Auf dieser Grundlage wurden mehrere Teilprojekte entwickelt. Im Bereich „Zentrum“ wurden insbesondere die Parkplätze verlegt und der Platz vor dem Gutshof neu, d. h. offen gestaltet, um einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Im Bereich der „Gärtnerei“ konnte ein Kräuter- und Sinnesgarten angelegt und ein Teepavillion errichtet. Der Garten ist für ALLE zugänglich. Dies bedeutet, dass die Wege nicht nur für Rollstuhlfahrer und Rollatorbenutzer geeignet sind sondern durch unterschiedliche Höhen diesen Personengruppen auch ein Ertasten, Schmecken und Riechen ermöglicht wird. Daneben sind Wanderwege vorgesehen. Hier konnte im Jahr 2014 das Projekt „Wanderweg für ALLE“ eröffnet werden. Dieser Weg ist mit Erlebnisstationen ausgestattet und ermöglicht u. a. einen Blick über die Hunteniederung. Ein Streichelzoo/Kleinviehhaltung sind ebenfalls vorgesehen. An den Bauarbeiten dieser Maßnahmen haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Sannum im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligt.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Ilka Schimanski

Skateranlagen in Hude und Sandkrug

In den Gemeinden Hude und Hatten hat sich in den letzten Jahren eine zunehmend starke Skateboardkultur entwickelt. Während in der Gemeinde Hatten eine vorhandene Anlage aufgelöst werden musste gab es in Hude bislang kein Skaterplatz. Im Ergebnis wurden somit zwei Skaterplätze neu geschaffen. Die Anlage in Hude weist eine Größe von etwa 400 qm auf und ist in unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum gelegen. In Sandkrug, Gemeinde Hatten, ist der neue etwa 500 qm große Skaterplatz gegenüber der Waldschule errichtet worden. Beide Anlagen sind ausschließliche Freizeiteinrichtungen und somit vom schulischen Ablauf strikt getrennt.

Die Planung und der Bau der Anlagen erfolgte unter unmittelbarer Beteiligung der Nutzer, sprich der Jugendlichen, die hier skaten. Somit ist zum einen sichergestellt, dass eine nutzergerechte Ausstattung erfolgt. Zum anderen wird die Einbindung von Jugendlichen in den LEADER-Prozess anhand eines konkreten Projektes erreicht. Die Zusammenarbeit war problemlos. Die beiden Anlagen werden gut genutzt.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Gemeinde Hatten

Gestaltung Rathausplatz Wardenburg

Im Jahr 2011 konnte der Rathausplatz in Wardenburg neu gestaltet werden. Dieser Platz hat als Bindeglied zwischen dem alten Ortskern und dem Rathaus (einschließlich Gemeindebücherei und Touristinformation) eine zentrale Bedeutung. Vor dem Start der Bauarbeiten existierte lediglich eine ungeordnete Wiesenfläche, die zum Parken genutzt wurde. Im Zuge der Umgestaltung wurde der Platz in zwei Bereiche unterteilt. Zum einen ist ein Aufenthaltsbereich geschaffen worden. Hier sind Sitzmöglichkeiten und ein Wasserspiel berücksichtigt. Daneben ist auf einer größeren Fläche das Parken möglich. Regelmäßig einmal in der Woche findet hier der Wochenmarkt statt. Daneben ist es möglich diese Fläche für örtliche Veranstaltungen zu nutzen. Eingefasst ist der rund 1.800 m² durch Grünbereiche (Hecken, Blumenbeete, Bäume). Verwendet wurden weitestgehend vorhandene alte Straßenklinker. Dadurch konnte ein Bezug zu den denkmalgeschützten Straßen im alten Ortskern geschaffen werden.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Ilka Schimanski

Touristischer Rundwanderweg Kamerner See

Der Kamerner See ist eine großflächige Grünanlage, resultierend aus dem Tonabbau, mit hohem Erholungswert. Er wird vom Radfernweg Bremen – Oldenburg – Groningen und lokalen Routen (Rund um Bookholzberg, Kiekpadd/von LEADER gefördert) touristisch erschlossen. Der Rundwanderweg besteht aus einer Aussichtsplattform mit Sitzmöglichkeiten und einer Erläuterungstafel zur Entstehung des Kamerner Sees im Zuge des Tonabbaus. Weiter wurde eine Steganlage mit Plattform gebaut, um einen guten Eindruck vom See zu erhalten. Der Rundwanderweg hat eine Streckenlänge von etwa 500 m und ist in 1,75 m – 2,00 m Breite gut ausgebaut, so dass er als barrierefrei einzustufen ist. Die touristische Infrastruktur im Naturpark Wildeshauser Geest konnte somit nachhaltig ausgebaut werden.

Bilder zur Verfügung gestellt von: Gemeinde Ganderkesee